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Wandern auf Fuerteventura – Von Casas del Risco del Paso bis Morro Jable

Fuerteventura hat deutlich mehr zu bieten, als einfach nur am Strand zu relaxen und den Wogen des Meeres zu lauschen. Natürlich ist dies immer noch einer der Hauptgründe, warum es jedes Jahr unzählige Touristen auf die Insel zieht, doch es gibt noch mehr zu entdecken, wenn man die Augen entsprechend öffnet. Wanderer kommen ebenso auf ihre Kosten, wie Sonnenanbeter, wenn der nächste Urlaub auf Fuerteventura stattfinden soll.

Die Routen rund um und über die Insel gehören zu den schönsten Wanderrouten weltweit. Eine ganz besondere Route wollen wir heute vorstellen. Sie führt uns von Casas del Risco del Paso bis Morro Jable. Die gesamte Strecke verläuft knapp 16 Kilometer entlang verlassener Badebuchten und wundervoller Hotspots mit Blick auf den türkisblauen Atlantik. Also worauf warten wir noch?

Der Ausgangspunkt: Die Playa de Sotavento

Playa de SotaventoGleich zu Beginn möchten wir festhalten, dass der Wanderweg nicht komplett am Meer entlang verläuft. Teilweise nutzen wir Radwege oder Steilküsten, um die Natur zu erkunden. Wir beginnen beim Hotel Melia Gorriones, welches sich mitten in Casas del Risco del Paso befindet. Die knapp 5-stündige Wanderung beginnt. Die Strandküste ist unser erstes Ziel. Von dort aus bewegen wir uns mehrere Kilometer in Richtung Süden.

Fuerteventura ist etwas Besonderes, denn in Sotavento herrscht eher ein mildes Klima, weil die Seite der Insel im Windschatten liegt. Barlovento bietet eher die raue Seite des Atlantiks, die wild und stürmisch in Erscheinung tritt.


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Auf nach El Salmo

Der nächste Streckenpunkt, den wir auf unserer Wanderung erreichen ist El Salmo. Hierbei handelt es sich um eine einsame Strandbucht im Tal Valle de los Canarios. Wir genießen die Ruhe, passieren im gleichen Augenblick jedoch die Playa del Mal Nombre (der Strand mit dem bösen Namen). Das Strandrestaurant vor Ort lädt die Wanderer zu einer Verschnaufpause ein.

Wir gehen weiter in Richtung Süden und gelangen nach einer Weile zu einer wunderschönen Aussicht. Die Playa de Esquinzo Butihondo ist eine Augenweide. Hier machen viele Menschen jedes Jahr Urlaub im exklusiven Robinson Club, dem Fuerteventura Princess oder dem Club Magic Life. Wir genießen allerdings nur als Zaungast und machen uns weiter auf den Weg in Richtung der Playa del Matorral von Jandia.


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Playa del Matorral: Für viele Wanderer das Highlight auf dieser Wanderroute

Jandia - Bilck über den Playa del Matorral zum Faro de Morro Jable

Jandia – Bilck über den Playa del Matorral zum Faro de Morro Jable

Früher war dieser Strandabschnitt auf Fuerteventura ein absolutes Highlight, gleichzeitig aber auch ein Geheimtipp, denn kaum jemand verirrte sich aus den Touristenzentren hierher. Heute findet man zahlreiche Liegen auf dem feinen Sand, die darauf warten, von Touristen gemietet zu werden. Trotzdem ist dieser Strand etwas ganz Besonderes, denn zum einen ist er mehrere Kilometer breit und zum anderen erlaubt er sogar den Anhängern der FKK die Ausübung ihres Hobbys.

Wer später noch einmal mit dem Auto anreisen möchte, hat es leicht. Der gesamte Strand verläuft parallel zur Hauptstraße und kann somit jederzeit in wenigen Gehminuten erreicht werden. Getrennt wird der Strand nur durch ein Naturschutzgebiet. Ein besonderes Highlight ist der Faro de Jandia, wo Zeit für ein Erinnerungsfoto bleibt. Zur Stärkung können Wanderer in das nahe gelegene Strandcafé einkehren.


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Tomas Grau Guerra: Palmen in Hülle und Fülle

Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt und dem Playa del Matorral den Rücken zugekehrt haben, machen wir uns wieder auf die Reise. An diesem Punkt haben wir bereits 75% der Wanderroute bewältigt. Vorbei am Leuchtturm haben wir das Ziel fast erreicht. Wir folgen dem Strandverlauf und gelangen nach knapp 300 Metern an eine Abzweigung. Geradeaus führt der Weg weiter über den Strand. Biegen wir ab, gelangen wir zur Strandpromenade, die uns erneut am Robinson Club Jandia vorbeiführt.

Wir nehmen die Promenade und wechseln die Wanderroute in Richtung Morro Jable. Gerade bei großer Hitze ist es sehr angenehm, den Schatten der Palmen ausnutzen zu können, denn die Temperaturen können bei körperlicher Anstrengung mehr als deutlich wahrgenommen werden. In regelmäßigen Abständen finden wir Strandduschen vor, die zu einer Erfrischung einladen. Dieses Angebot nehmen wir an und ruhen uns auf einer der zahlreichen Sitzbänke entlang der Promenade aus. Der letzte Abschnitt ist ungefähr 400 Meter lang und beschreibt das Ende der Promenade. Sie entlässt uns direkt ins verträumte Fischerdörfchen Morro Jable. Damit haben wir unser Ziel erreicht.