Honduras – Im Land der unzähligen Bananen

Honduras ist ein Land in Mittelamerika, dessen Nord-Süd-Ausdehnung 330 Kilometer beträgt, während die Entfernung von West nach Ost immerhin 650 Kilometer aufweist. Spanische Seefahrer bezeichneten die Küstengewässer einst als „Honduras“, zu deutsch in etwa „Das tiefe Wasser“, weil das Meer vor der Küste extrem tief ist und man als Segler und Kapitän sehr lange braucht, um einen geeigneten Ankerplatz zu finden. Honduras grenzt im Südwesten an El Salvador, im Westen an Guatemala und im Südosten an Nicaragua. Im Norden und Nordosten liegt Honduras am Karibischen Meer, im Südwesten gibt es eine 80 Kilometer lange Küste entlang des Pazifischen Ozeans.

75% des Landes wird von den imposanten Cordilleras eingenommen, mit dem Cerro Las Minas als höchsten Berg. An den Küsten gibt es viel Sumpfland mit malerischen Lagunen. An den Küsten wachsen mächtige Mangroven, während der landesinnere Urwald zahlreiche Reptilienarten (Schlangen, Eidechsen, Leguane etc.) und unzählige Pflanzen sein Eigen nennen kann.

Weite Teile von Honduras werden zum Anbau von Südfrüchten genutzt, allen voran Bananen, die es hier im Überfluss gibt. Honduras wird daher auch nicht selten als „Bananenrepublik“ tituliert. Eine weitere häufig angebaute Frucht ist die Kokosnuss, die überwiegend an der Karibikküste angebaut wird und deren Öl und Milch für viele landestypische Gerichte benutzt wird. 97 % der knapp 8 Millionen Einwohner sind Mestizen und Indios. Schwarze, Mulatten und weiße spanisch-stämmige Honduraner machen nur eine Minderheit von knapp 3% aus.

Hauptstadt ist Tegucigalpa, weitere bekannte Städte sind San Pedro Sula und La Ceiba. Nationalsport in Honduras ist Fußball, der von praktisch allen Jungen gespielt wird. An den traumhaft schönen Küsten bietet sich auch Wassersport an. Ob Tauchen, Schnorcheln, Segeln oder Schwimmen, die Gewässer vor den Küsten bieten geradezu ideale Bedingungen für diverse sportliche Aktivitäten, inmitten einer beeindruckenden Landschaft.




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