Guatemala – „Der Berg, der Wasser ausspeit“

Guatemala ist ein Staat in Mittelamerika, der mit einer wunderschönen Natur und zahlreichen historischen Zeugnissen aufwarten kann. Der Name „Guatemala“ stammt aus der lokalen Indiosprache, dem „Guauhtematlan“. Zu deutsch heißt Guatemala also „Der Berg, der Wasser ausspeit“. Die Länge des Küstenstreifens entlang des Pazifiks beträgt 245 Kilometer, die Länge der Küste an der Karibik allerdings nur etwa 85 Kilometer. Die Nord-Südausdehnung des Landes beträgt circa 400 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung rund 350 Kilometer. Guatemala ist in etwa so groß wie ein Drittel Deutschlands. Landschaftlich wird die ehemalige spanische Kolonie von den Gebirgsketten der mächtigen Kordilleren geprägt, die Gipfel von bis zu 3800 Metern aufweisen. Das bekannteste Tier Guatemalas ist der imposante Quetzal, ein paradiesisch anmutender Vogel mit einem bunten Gefieder, bei welchem das Männchen eine regelrechte Schleppe aus langen Schwanzfedern trägt.

Der Quetzal wurde schon von den Mayas verehrt, die das Land einst mit ihren großen Steinbauten mitten im Urwald beherrschten, bevor sie dem unstillbaren Goldhunger der spanischen Eroberer zum Opfer fielen. Dennoch stellen die Indios und Mestizen mittlerweile wieder knapp 90% der Gesamtbevölkerung und die alte Indio-Kultur ist wieder auf dem Vormarsch. Die Indios und viele Mestizen sprechen auch neben Spanisch ihre alten Stammessprachen. Schwarze und Weiße, meist Nachkommen der spanischen Entdecker, stellen nur noch eine Minderheit von etwa 10%. Die Hauptstadt des Landes ist Guatemala-City, in der vor allem viele junge Menschen leben, wie im gesamten Land. Denn Guatemala hat wie ganz Lateinamerika eine hohe Geburtenrate und eine sehr junge Bevölkerung. Die Wirtschaft wird von der Landwirtschaft und dem „Kleinem Unternehmertum“ dominiert.




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