Ecuador – Über den Wolken in den Anden

Ecuador in den Anden im Nordwesten Südamerikas ist ein Hochgebirgsstaat und stellt geographisch und klimatisch ein äußerst interessantes Land dar. Ecuador grenzt an Kolumbien, Peru und an den Pazifischen Ozean, die Küstenlänge beläuft sich auf etwa 200 Kilometer. Flächenmäßig ist Ecuador mit dem britischen Königreich zu vergleichen. Das am Äquator liegende Land kann in vier unterschiedliche geographische Zonen aufgegliedert werden: Da ist zum einen der westliche Küstenbereich, der aus einem niedrigen Küstengebirge besteht. Des weiteren gibt es die zentrale Andenregion mit zahlreichen Vulkanen und Hochebenen. Im östlichen Amazonas-Tiefland ist die Landschaft grün und tropisch wie in Brasilien. Dazu kommen die ebenfalls zu Ecuador zählenden Galapagos-Inseln, welche knapp 1000 Kilometer vor der Küste im Pazifik liegen und deren Hauptattraktion die vielen Riesenschildkröten sind.

Neben der Landessprache Spanisch wird von den Indios auch noch Quichua gesprochen. Die Bevölkerung ist überwiegend schwarz und indianisch, während die überwiegend spanisch-stämmigen Weißen eine Minderheit von knapp 10% ausmachen. Hauptstadt ist Quito, die größte Stadt des Landes allerdings Guayaquil. Die Galapagos-Inseln entstanden einst durch gewaltige Vulkanausbrüche im Pazifik. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten siedelten sich in der Folge auf den Inseln an. Auf den Galapagos-Inseln war auch Charles Darwin zu Gast, um seine Evolutionstheorie bestätigen zu lassen. Das Klima ist in ganz Ecuador und auch auf den Galapagosinseln subtropisch und wird durch den immer warmen El Nino Strom und den kalten Humboldtstrom stark beeinflusst.




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