Argentinien – Im Land der unzähligen Weiden

Argentinien ist ein Land in Südamerika, dass vor allem für Fußball, seine unendlichen Pampaweiden und die köstlichen Rindersteaks bekannt ist. Von den knapp 38 Millionen Einwohnern, einer Mischung aus europäischen Einwanderern, Indios und Mestizen, leben alleine 14 Millionen in der Hauptstadt Buenos Aires, einer der größten Städte des amerikanischen Kontinentes. Der Name Argentinien stammt von dem lateinischen Wort argentum ab und bedeutet Silber.

Kein Wunder, denn im riesigen und überwiegend tellerflachen Argentinien finden sich noch heute große Silbervorkommen. Die spanischen Seefahrer, die Argentinien entdeckten und besiedelten, bauten Silber in großen Mengen ab und verschifften es nach Spanien. Der Rio de La Plata (Silberfluss) ist der größte Fluss der Welt und trennt Buenos Aires von Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, die am anderen, weit entfernten Ufer liegt.

Argentinien ist ein sehr großes Land mit bis zu 3 Millionen Quadratkilometern. Es erstreckt sich etwa 3700 Kilometer von Norden nach Süden und 1400 Kilometer von Westen nach Osten. Im Norden grenzt Argentinien an die gewaltigen tropischen Urwälder der Nachbarländer Brasilien, Paraguay und Bolivien. Im Süden wird Argentinien hingegen von einer fast arktischen Umgebung rund um das stürmische Kap Horn in Feuerland begrenzt. Argentinien zählt zu den reichsten Ländern der Erde, denn es gibt gewaltige Rohstoffvorkommen wie Erdgas, Erdöl, Kohle und vieles mehr. Vor allem ist das Land aber auch bekannt für seine riesigen Weideflächen mit den unermesslich großen Rinderherden, deren Fleisch in alle Welt exportiert wird. Gemeinsam mit Uruguay hat Argentinien auch den größten Fleischverzehr pro Kopf weltweit.




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