Auf dem Weg von Bolivien (der Potosi-Route mit den Silberminen) gelangten ab 1550 die Franziskaner- und Dominikanermönche in das heutige Argentinien. Jesuiten folgten später ab 1585 (sie gründeten
z.B. auch die Siedlung San Ignacio Mini am Rio Parana - siehe entsprechenden Reisetipp). Entlang dem alten Inka-Weg und der "neuen" Route durch das "Quebrada de Humahuaca" bauten sie im Laufe von
zwei Jahrhunderten einfache aber schöne Kirchen. Noch heute existieren über 20 dieser alten Kapellen und Andachtsräume. Als typisch und besonders eindrucksvoll kann die Kirche von Uquia mit seinem
Goldaltar und den Bänken aus Kakteenholz betrachtet werden.