Reiseroute.de » Busreisen » Busfahrt durch Rom

Mit dem Bus die „Ewige Stadt“ Rom entdecken

Rom – Die Ewige Stadt. Die Hauptstadt Italiens, die zudem mit dem Vatikan einen eigenen unabhängigen Staat umschließt, ist seit Jahrtausenden ein Kristallisationspunkt der Weltkultur und Geschichte. Heerscharen von Touristen aus aller Herren Länder bevölkern die riesige Stadt am Tiber praktisch das ganze Jahr und sorgen dafür, dass die oft klammen Kassen Roms gefüllt werden. In Rom kann man nicht nur antike Bauwerke aus der Cäsarenzeit entdecken.

Der Vatikan in Rom

Der Vatikan in Rom

Die Stadt ist auch ein Quell für moderne Kunst, Mode, Sport und vieles mehr. Wer als Tourist nach Rom kommt, kann die Stadt auf vielen Wegen erkunden. Eine der beliebtesten Formen ist die Busrundfahrt durch Rom.

Es gibt hierbei verschiedene Routen, denn Rom bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass man sie in einer Strecke und an einem Tag gar nicht alle entdecken kann. Das Schöne an diesen Busrundfahrten besteht darin, dass man an vielen Gebäuden und Ruinen auch anhalten, aussteigen und die Attraktionen für eine gewisse Zeit zu Fuß entdecken kann.

Entdecken sie die zahlreichen Attraktionen Roms

Was gibt es Schöneres, als mit dem Bus die „Ewige Stadt“ Rom zu entdecken? Immer mehr Reiseveranstalter bieten Busrundfahrten durch Rom an! Wir stellen Ihnen die schönsten und bekanntesten Attraktionen der uralten Hauptstadt Italiens vor.

Das Kolosseum

Das antike römische Kolosseum

Das antike römische Kolosseum

Das Amphitheater Flavium (später umbenannt in Kolosseum) ist das größte antike Amphitheater der Welt. Ein Ort mit Brot, Spielen und Gladiatorenkämpfen und uraltes Zeugnis für Baukunst und grausame, blutige Spektakel. Im Jahr 72 nach Christus wurde der Bau des Kolosseums in Rom durch Kaiser Vespian begonnen, um 80 nach Christus wurde es mit 100 Tagen andauernden Spielen eröffnet, vor allem mit Gladiatorenkämpfen, nachgestellten Seeschlachten und Tierkämpfen.

Als Zuschauer gelangte man durch eines der 80 Tore ins Innere der Arena. Einige Eingänge und Bereiche des Zuschauerraums waren nur für privilegierte Gäste reserviert, Senatoren und ihre Frauen. Im Inneren war Platz für sage und schreibe 50.000 Zuschauer. Viele Prinzipien der Gestaltung der Arena werden bis heute beim Bau von modernen Stadien eingesetzt.

↑nach oben

Die Spanische Treppe

Die Spanische Treppe zur Santa Trinita dei Monti Kirche

Die Spanische Treppe zur Santa Trinita dei Monti Kirche

Normalerweise heißt die spanische Treppe in Rom Scalinata di Trinità dei Monti. Der deutsche Name leitet sich allerdings von der Piazza di Spagna ab, die am Fuß der Treppe gelegen ist.
Zwischen der Kirche Santa Trinità dei Monti und der Piazza di Spagna befand sich zu Zeiten von Papst Innozens im mittlerweile dicht bebauten Stadtgebiet ein wild bewachsener Hang. Der Papst ordnete an, dass genau dort eine Treppe gebaut werden solle.

Neben den Interessen des Papstes war dies auch der Wille des französischen Königs. Denn Ludwig XII. hatte den Bau der Kirche auf dem Berg immerhin finanziert. Mit der Treppe sollte ein feierlicher Aufstieg zur Kirche ermöglicht werden. Die Inschrift OPUS AUTEM VARIO RERUM INTERVENT weist auf den Konflikt zwischen Papst und König hin, welcher die Treppe zu einem rein französischen Denkmal machen wollte. Der Sonnenkönig Ludwig XIV wollte die Treppe sogar mit einem herrlichen Reiterstandbild von sich persönlich abschließen, was dem Papst mehr als nur missfiel.

↑nach oben

Der Petersdom (San Pietro) in Rom

San Pietro in Vaticano ist die Grabeskirche des Apostel Simon Petrus und daher weit mehr als nur ein Dom. Der Petersdom inmitten von Rom ist das absolute Heiligtum der römisch-katholischen Kirche. Immerhin 60.000 Menschen finden im Inneren der Kathedrale Platz.

Der Papst hält hier seine Messen, auch wenn San Pietro nicht der offizielle Sitz des „Stellvertreter Gottes“ ist. Die Kuppel ist das weltweit größte Bauwerk aus Ziegeln. Über imposante 537 Stufen ist die Kuppel zu Fuß zu erreichen. Von der Kuppel auf dem Petersdom aus bietet sich ein grandioser Blick über den Vatikan und Rom.

↑nach oben

Die Fontana di Trevi

Die Fontana di Trevi ist der berühmteste Brunnen in ganz Rom. Legendär und bekannt aus Fellinis Film „La Dolce Vita“, in welchem die hübsche Anita Eckberg und der fantastische Marcello Mastroianni nachts ein Bad im Trevi Brunnen nehmen. Das barocke Bauwerk steht am Ende des Aquädukts “Aqua Vergine“, das das antike Rom mit Wasser versorgte. Der Brunnen im Stadtteil Trevi ist nach dem Vorbild einer alten Bühne gebaut.

Ein Teil der Fontana di Trevi ist in die Fassade des Palastes Palazzo Poli eingebaut und hat die Form eines Triumphbogens. In der Mitte steht eine Statue des Meeresgottes Neptun. Nach einer Legende zufolge bringt es Glück, Münzen über die rechte Schulter in den Trevi Brunnen zu werfen. Wenn man nur eine einzige Münze wirft, wird man nach Rom zurückkehren. Wirft man jedoch zwei Münzen, dann wird man sich in einen Italiener oder in eine Italienerin verlieben. Wirft man am Ende noch eine dritte Münze, so wird man seinen Liebsten oder seine Liebste auch irgendwann heiraten. Die vielen Münzen, welche im Brunnen landen, werden von den Angestellten der Stadt Rom immer wieder aus dem Becken gefischt. Die Einnahmen betragen immerhin satte 60.000 Euro im Jahr.

↑nach oben

Castel Sant’Angelo – Die Engelsburg

Kaiser Hadrians Mausoleum, bekannt unter dem Namen Castel Sant’Angelo (Engelsburg), ist ein turmartiges Gebäude in Rom. Ursprünglich als Mausoleum gedacht war das Gebäude fast zweitausend Jahre Festung und Schloss zugleich. Heute ist es ein Museum.

Schon im Jahr 139 wurde der Bau fertiggestellt. Der Stil geht auf die Bauweise der Etrusker zurück. Besonders robust konstruiert war das Mausoleum fest in die Befestigung der Stadt integriert. Den Namen „Engelsburg“ erhielt das Castel im Jahre 590, damals wütete nämlich die Pest in Rom. Papst Gregor soll über dem Mausoleum die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben, der ihm das Ende der Seuche angekündigt haben soll.

Die Pest-Erkrankungen gingen anschließend tatsächlich zurück. Heute erinnert die Statue des Engels an der Spitze des Gebäudes an diese dunkle Zeit. Der Marmor-Engel, der von 1577-1753 an dieser Stelle thronte, kann heute im Innenhof von Touristen aus aller Welt besichtigt werden. Die heutige Engelsstatue auf der Engelsburg ist aus Bronze.

↑nach oben

Circus Maximus

Es handelt sich hierbei um den größten Circus im antiken Rom und die größte Arena, die jemals erbaut wurde. Zu Zeiten des Baus war der Circus Maximus 600 Meter lang und 140 Meter breit. Zu Zeiten Cäsars fanden hier sage und schreibe 145.000 Zuschauer Platz, in der Spätantike sollen es sogar bis zu 385.000 Plätze gewesen sein. Unglaubliche Ausmaße für die damalige Zeit.

Zwischen den beiden Hügeln Palatin und Aventin lag damals ein sumpfiges Gebiet, das schon im 7 Jahrhundert vor Christus trocken gelegt wurde. Hier sollen einst die bekannten Romulus und Remus auch jenen Wettkampf veranstaltet haben, zu dem die benachbarten Städte eingeladen wurden und bei dem es zum Raub der berühmten hübschen Sabinerinnen kam. Die Tribünen waren erst aus Holz gebaut. Das war aber nicht sonderlich stabil und so kam es immer wieder zu Einstürzen. Cäsar ließ deshalb Marmorstufen zum Sitzen aufbauen.

Im Zentrum der Arena lag die langgezogene Bahn, auf welcher bevorzugt Wagenrennen veranstaltet wurden. In der Mitte wurde sie geteilt durch eine Spina, an beiden Enden standen Obelisken, welche die Wendepunkte markierten. Heute steht einer der Obelisken auf der Piazza del Popolo und der andere vor dem Lateran.

↑nach oben

Piazza Navona

Roms bekannte Flaniermeile - Die Piazza Navona

Roms bekannte Flaniermeile – Die Piazza Navona

Sie ist eine der beliebtesten Plätze in ganz Rom und fast rund um die Uhr sehr belebt. Hier kann man essen, den Malern zuschauen oder bei einem Straßenhändler ein Souvenir kaufen. An nur wenigen Plätzen kann man das barocke Rom so sehr auf sich wirken lassen wie hier.

Auf der Piazza Navona kann man drei Springbrunnen erblicken. In der Mitte der Piazza steht der Brunnen der vier Ströme (Fontana dei Quattro Fiumoi), welcher den Platz mit seinem Obelisken prägt.

Der Brunnen repräsentiert vier Flüsse von vier Kontinenten, und zwar die Donau für Europa, den Ganges für Asien, den Nil für Afrika und den Rio de la Plata (Uruguay) für Amerika.

↑nach oben

Beste Reisezeit für eine Busreise durch Rom

Eine Busreise durch Rom sollte man am natürlich bei schönem Wetter zwischen Mai und September in Angriff nehmen. Bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen durch die altehrwürdige Millionenmetropole zu tingeln und die zahlreichen, sagenhaften Sehenswürdigkeiten aus der Antike vom Bus aus und zu Fuß zu entdecken, wird für alle ein unvergessliches Erlebnis darstellen.

↑nach oben